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Es passiert immer etwas eines Tages

Die Ersten Versuche das Erscheinungsbild der verlassenen Salinen von Lucija zu verändern reichen ins Jahr 1964, als das erste Bootshaus gebaut wurde. Gedacht war es als Sport- und Rekreativobjekt, blieb aber wegen mangelnder Mittel ein einsamer Versuch der Erschließung des Gebiets. Die Idee blieb jedoch lebendig. Kurz darauf wurde vom Invest biro Koper, unter der Leitung des Professors Edo Mihevc, ein Dokument mit dem Titel Urbanistisches Programm der slowenischen Küste vorbereitet, das von allen drei Gemeinden angenommen wurde. Dieses Dokument enthielt auch die Idee der Entwicklung des Tourismus in die Richtung des Yachttourismus.

Im Jahre 1970 wurde in der Versammlung in den Räumen der Splošna plovba eine Gruppe gegründet, deren Aufgabe es war einen geeigneten Standort für den Dom vodnih športov (Heim der Wassersportarten) zu finden. Während dieser Versammlung wurde der Samen zur Erbauung eines touristischen Sporthafens in den Salinen von Lucija gesät. Der Samen ging schon im Jahr 1973 auf, als die Idee vom Spielkasino Casino übernommen wurde und die urbanistischen Unterlagen für den Standort des Heims der Wassersportarten in den verwüsteten Salinen in Lucija angefertigt wurden.

Anton Spinelli, Vater des Spielkasinos Casino Portorož, Bankier und Förderer des Fremdenverkehrs in Piran, sagte in seinen Überlegungen zur Entwicklung des Fremdenverkehrs in Piran: Tourismus ohne geeignete Infrastruktur ist wie ein Baum ohne Äste. Er setze sich an Spitze der Aktivisten für die Erbauung des Heims der Wassersportarten in den Salinen von Lucija.

Der Arbeiterrat des Casino Portorož gründete am 18. Oktober 1976 eine Organisationseinheit für die Leitung der Investitionen zur Erbauung des Heims der Wassersportarten in Lucija. Ihr Leiter war Enes Lojo. Mit der Bestätigung des Investitionsprogramms des Sport- und Freizeitzentrums mit dem Sporthafen und dem Heim der Wassersportarten, kamen die Vorbereitungen am 20. Januar 1977 zum Abschluss.

Als alle Verwaltungsverfahren abgeschlossen wurden, wurde im Mai 1977, wie es sich für große Projekte gehört, der Grundstein gelegt.

Die erste Unterphase – der Ausbau des ersten Stadthafens – wurde im Juni 1979 abgeschlossen. Zusammen mit der ersten Unterphase wurden auch der Strand und die Kommunalliegeplätze für die Bürger gebaut.

Im Jahr 1982 war der Bau des Heims der Wassersportarten fertig und damit auch offiziell die erste Phase des Ausbaus der Marina abgeschlossen. Mit dem Abschluss der ersten Phase wurde das Gebiet auch entsprechend gartenbaulich erschlossen, nötige Stege und Plateaus für die Marina operativ. Somit wurde die Marina geschäftsfähig und konnte mit der Geschäftstätigkeit beginnen.

Anfänge der Geschäftstätigkeit

Nach Erlangung des amtlichen Segens, kamen im Juni 1979 die ersten Nautiker und so wurde die Marina mit 220 Liegeplätzen zum Punkt auf der Landkarte der Häfen in Europa und der ganzen Welt.

Zweite Phase

Die zweite Phase, die im Jahr 1983 begann, beinhaltete einen größeren Stadthafen, zwei Hallen, einen Hügel mit Restaurant und Schwimmbecken, Rezeption, die Schiffbarmachung des Kanals Fazan, Sportplätze und noch vieles mehr. Es wurden Liegeplätze für Schiffe bis 25 Meter Länge vorgesehen, was zu jener Zeit viel war, heute verzeichnen wir jedoch einen großen Mangel an solchen Liegeplätzen.

Die erste Halle wurde schon im Jahr 1983 gebaut und sofort in den Betrieb der Marina mit eingebunden. Schon während der ersten Phase wurden sechs Tennisplätze gebaut, in der Zweiten kamen noch sieben hinzu. Damit sorgte der Bauausschuss, neben der nautischen Tätigkeit, auch für die Sport- und Freizeitbeschäftigung in der Marina.

Ein Chronist fügte hierbei zu, dass mit dem Abschluss der ersten Phase die slowenische See, um die wir noch heutzutage kämpfen, seine erste richtige Insel erhielt.

Die offizielle Eröffnung der Marina Portorož erfolgte im Mai 1986.

Schon nach Abschluss der ersten Phase begann die Marina Portorož ihren internationalen Weg als interne Organisationseinheit des Spielkasinos Casino Portorož. Der Eintritt der Marina Portorož auf den internationalen Markt der Nautik war nicht einfach. Doch die Erbauer mit Enes Lojo an der Spitze sagten: Wenn wir die Marina schon gebaut haben, werden wir sie auch zu Geld machen! Und es stimmte, Marina Portorož trat mit sicheren Schritten auf den internationalen Markt ein. Nach den ersten Schritten lernte Sie laufen, sie ging immer schneller und erfolgreicher heran, die Schritte wurden immer größer und stabiler. Langsam, aber mit Beharrlichkeit fand Die Marina Portorož ihren Weg in die Gemeinschaft der Elitehäfen in Europa und auf der ganzen Welt.

Eine große Errungenschaft war der 20 Tonnen Kran, den die Marina im Jahr 1980 erhielt und der bis heute einwandfrei arbeitet. Das Unternehmen Elektromehanika aus Rijeka baute und lieferte im Jahr 1989 noch einen 50 Tonnen Kran. So wurde die Marine auch zum Heben von größeren Schiffen ausgestattet.

Die Marina wurde auch mit den modernsten Anlagen und Geräten ausgestattet, die jegliche negativen Auswirkungen der Marina auf die Umwelt unmöglich machen. Wegen einer solchen Einstellung zu Ökologie und Umweltschutz wurde die Marina Portorož mit der blauen Flagge als höchste Auszeichnung für Umweltbewusstsein, die von der internationalen Organisation Foundation for Enviroment Education verliehen wird, ausgezeichnet. Während der letzten 14 Jahre erhielt die Marina diese Auszeichnung jedes Jahr.

Mit ihrer Geschäftstätigkeit begann die Marina im Jahr 1979 als eine Geschäftseinheit des Kasinos und entwickelte sich von da zu ihrer heutigen Form.

Im Jahr 1992 wurde die Marina Portorož zur Gesellschaft mit begrenzter Haftung in Alleinbesitz des Unternehmens Turistično podjetje Portorož.

1995 stellt für die Marina Portorož einen Wendepunkt dar, weil sie im diesen Jahr privatisiert wurde und zur selbständigen Aktiengesellschaft mit bekannten Eigentümern wurde.

Mit der Beliebtheit von Thermalwasser wurde auch diese Möglichkeit in Erwägung gezogen und im Jahr 1994 auf dem Plateau vor der Marina eine Bohrung vorgenommen. In einer Tiefe von 750 m stieß man auf Thermalwasser mit geeigneter Qualität und mit einer Temperatur von 25 Grad Celsius.

Im Jahr 1996 kam es, auf Initiative von Jure Korenc, Direktor des Unternehmens Studio 37 aus Ljubljana, und des Kapitäns der Marina, Herrn Marjan Matevljič, zu einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit und Zusammenarbeit in Form der Vorbereitung und Durchführung der ersten großen internationalen nautischen Ausstellung in Slowenien. Man nannte sie Internautica. Sie wurde gleich zur traditionellen Veranstaltung, die jedes Jahr in den ersten Maitagen in die Marina Portorož und an die slowenische Küste bis zu 40.000 Besucher anlockt.

Schon vor Jahren wurde die Internautica, wegen ihrer hohen Qualität und vorbildlicher Organisation, zu einer der vierzig Mitglieder der Weltföderation der prestigereichsten nautischen Salons IFBSO.

1982 wurde der YCP – Yachtclub Portorož gegründet.

1976 wurde der Tennisklub Portorož gegründet.

2006 wurden vier Objekte „Residence Marina“ mit 46 Appartements gebaut.